Zanki Zero: Last Beginning Review

Reviews / Tests PS4 Rollenspiel
7.6

Gut

Wir haben uns in das Abenteuer von Zanki Zero: Last Beginning geschwungen und wollten für euch einen kleinen Test anfertigen. Taugt das „Survival Spiel“? Kommt das auch gut in Europa an? Wir haben die Antworten darauf. Seit Anfang April ist das Spiel für die PS4 und PS Vita erhältlich. Wie immer mussten wir Europäer etwas länger warten, denn in Japan gibt es das Spiel schon etwas länger. Hat sich das Warten gelohnt?

Wenn das Leben keinen Sinn mehr macht

Mit dem Selbstmord des 25-jährigen Journalisten Haruto Higurashi beginnt das Spiel Zanki Zero: Last Beginning. Er stürzte vom Dach des Mashiro Garden Towers. Allerdings gab es keinen großen Aufprall, sondern eher ein platschen als ob er in ein Wasser fällt. Als er dann die Augen öffnet, befindet er sich auf einer fremden Insel wieder.
Die Sonne scheint und Ruinen sind auf den tropischen Inseln zu sehen. Kurz darauf stellt sich eine seltsame Dame vor, die ihm erklärt er sei auf Garage Island. Kurze Zeit später lernt ihr weitere Gestrandete Charaktere kennen und ihr müsst versuchen irgendwie zu überleben. Die Protagonisten werden in einer Art Dokumentation gefilmt und hin und wieder werden bestimmte Eigenschaften mit ins Spiel gebracht, die einzelne Charaktere und ihre Sünden zu dem Tag bringen. Das verschafft Misstrauen und noch mehr Neugier, wer hinter all dem steckt.

Zanki Zero: Last Beginning spielt sich dabei wie ein Dungeon Crawler mit Echtzeit Kämpfen. Zudem dürft ihr euch geballte Rätselpower freuen. Oft benötigen die Labyrinthe viele verschiedene Schlüssel oder ihr müsst Schalter und Plattformen in bestimmte Positionen bringen. Entweder Gamer hassen das oder sind süchtig danach. Objektiv betrachtet sind diese aber stets fair und wirklich gut gemacht. Das verrückte an dem Spiel ist, dass ihr auch hier und da sterben müsst. Denn wenn ihr stirbt, werdet ihr als Kind wiedergeboren und kommt so vielleicht durch unpassierbare Spalten. Aber der Tod bringt noch weitaus mehr Vorteile: Desto mehr Todesarten ihr „gefarmt“ hat, desto resistenter wird die anschließende Generation. Ihr merkt also schon, dass sich Zanke Zero: Last Beginning wirklich von anderen Games abhebt und etwas sehr speziell ist. Dabei solltet ihr wirklich in Sachen Denksport geübt sein, denn für Anfänger ist dieses Spiel nicht zu empfehlen.

Neben dem Survival Aspekt und der Rätselkomponente müsst ihr auch eure Basis aufbauen und erweitern. Ihr könnt eigentlichen jedes kleinste Detail verändern und könnt von Schlafplätze, bis Bad und Küche auch alles für die Unterhaltung machen. Ja, ihr könnt sogar Spielautomaten hinstellen!
Alles bringt euch wieder entsprechende Vorteile für die Charakter Attribute und kann später im Spiel sinnvoll genutzt werden.
In diesem Sinne ist Zanke Zero: Last Beginning auch wirklich in eine Kategorie zuzuordnen, da ihr wirklich sehr viele verschiedene Elemente enthalten habt. Von Rätsel, bis zum Bauen geht es weiter mit Rollenspiel Mechaniken. Besonders die Kämpfe gegen mutierte Menschen und anderen verrückten Gegner machen durchaus Spaß!

Schade ist aber, dass der Publisher sich hier keine Mühe gemacht hat das Spiel anständig zu lokalisieren. Das wäre durchaus für den Spielspaß und vor allem für das Verständnis sehr schön gewesen. Auch grafisch wirkt das Game sehr altbacken und schlicht! Da wäre sicherlich mehr drinnen gewesen.

Good

  • definitiv etwas anderes (Story / Genre Mix)
  • gute Rätsel
  • motivierendes Bau- und Craftingsystem

Bad

  • Technik veraltet
  • keine Lokalisation

Summary

Zanki Zero: Last Beginning ist wirklich ein verrücktes Spiel mit einer interessanten „Geschichte“. Interessante Rätsel und Bosskämpfe, aber auch ein motivierender Basisbau bieten genügend Abwechslung, um euch für Stunden zu unterhalten. Die Skurrilen Figuren unterstreichen die Spannung nochmal zusätzlich. Lediglich die technisch hätten die Entwickler wirklich mehr rausholen können.
7.6

Gut

Gameplay & Steuerung - 7.8
Grafik - 6.9
Sound - 6.9
Story & Inszenierung - 8
Spielspaß - 8.2