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Ultra Street Fighter II im Test

Nintendo Switch Reviews

Nostalgie pur würde ich mal sagen! Street Fighter gehört ebenso zur meiner Kindheit, wie so ziemlich jedes andere Spiel aus dem Hause Capcom. Gerade als die Straßen Kämpfer auf meiner Super Nintendo sich die Köpfe eingeschlagen haben, war dies auch eine neue Referenz in Sachen Beat´em Up! Mittlerweile zählt Street Fighter immer noch zu den beliebtesten Kampfspielen und ehrlich gesagt, weiß ich schon gar nicht mehr wie viele Ableger mittlerweile erschienen sind. Fakt ist aber, dass nun die Nintendo Switch alte Hasen wieder in die Vergangenheit entführen möchte, aber sicherlich auch die aktuelle Gaming Community ansprechen möchte! Wir haben Ultra Street Fighter auf Herz und Nieren geprüft, haben es Unterwegs gespielt aber auch zu Hause – wir können euch verraten ob sich der Kauf lohnt!

 

Ultra Street Fighter 2 – aus Alt mach Neu!

Ich meine es ist fast 20 Jahre her, als ich die Teile von Street Fighter auf meiner Super Nintendo gezockt habe. Umso mehr hat es mich natürlich gefreut, dass Capcom einen „Remake“ vom zweiten Teil für die Nintendo Switch damals angekündigt hat. Das wunderbare daran ist, dass sowohl der alte, als auch der neue Grafikstil enthalten ist. So sollten sich nicht nur alte Hasen, sondern auch die „junge Generation“ an das Spiel gewöhnen können! Es ist wie eine Reise zurück, aber dann doch irgendwie die Zukunft. Ja, es klingt ziemlich blöd, aber anders kann man das nicht beschreiben.

Schauen wir uns zunächst einmal die Fakten des Spiels an. Die beliebtesten Charaktere aus der damaligen Zeit (eigentlich mehr oder weniger schon aus Street Fighter II Turbo) sind enthalten. Von Ken und Ryu bis hin zu unserem Monster Blanka. Im Gegensatz zu damals sind natürlich auch viel mehr Spielmodi enthalten, was das Paket durchaus aufwertet. Zum einen könnt ihr jetzt online spielen und kämpfen, aber auch eine Art Koop Modus hat sich in Ultra Street Fighter II geschlichen. Capcom hat sogar für die spezielle Steuerung einen weiteren Modus integriert, der auf dem Blatt Papier zunächst interessant zu lesen war: Ihr könnt eure Helden in Egoperspektive spielen und nutzt dabei die Joy-Cons mittels einer Bewegung als Eingabe. Allerdings habe ich das Feature nicht wirklich lange ansehen können, da es mehr als „Tolerant“ reagiert. Dies erinnert mich schon sehr stark an die alte Wii Zeit, wo selbst das Tennis spielen mit einem simplen Move des Handgelenks vom Tisch gegangen ist. Dass die Switch deutlich empfindlicher reagiert und mehr bieten kann, wurde ja mit 1-2 Switch schon bewiesen. Schade eigentlich! Aber man sollte diesen Spielmodus ohnehin nur als Zugabe angesehen.

Ultra Street Fighter 2

Einfache Spielmechanik – eine Menge Spaß

Dass ich nicht wirklich gut in diesem Genre bin ist längst kein Geheimnis mehr! Umso mehr hat es mich dennoch gefreut, dass Ultra Street Fighter erschienen ist. Denn die Steuerung und generell die Spielmechanik „von damals“ lässt keine größeren Kombos zu. Dies hat für mich den Vorteil, dass ich zumindest online doch ab und an eine Chance gegen meine Gegner habe. Profis dürfen sich aber nun nicht abgeschreckt fühlen! Wer hier wirklich ordentlich Hardcore zocken möchte, der kann immer noch an den Spezialattacken der einzelnen Kämpfer arbeiten. Um beispielsweise den legendären Hadouken von Ken durchführen zu können muss man schon mehrere Knöpfe in einer bestimmten Reihenfolge drücken damit dieser klappt. Wer das nämlich auch gezielt und in einem sehr guten Timing durchführen kann wird sicherlich jedes Spiel für sich entscheiden können. Ich finde es aber dennoch gut, dass genau diese Möglichkeiten und dieser Ansatz des Gameplays beibehalten wurde. So kann sich wirklich jeder auf witzige aber auch spannende Kämpfe einlassen. Ich für meinen Teil hatte dabei wieder sehr viel Vergnügen!

Technik

Technisch gesehen konnte Ultra Street Fighter II bei mir sehr punkten! Ich mag den Grafikstil – das moderne alte Retro Design. Es sieht wirklich Klasse aus! Auch die Kämpfe und die Steuerung sind sehr flüssig und gehen sofort ins Blut über! Dass die Nintendo Switch so einige Vorteile gegenüber einer anderen Konsole bringt ist natürlich kein Geheimnis! Wer Lust hat, kann am Flughafen eine Runde mit einem Kollegen kämpfen oder eben für sich trainieren. Eine wirklich tolle Sache! Allerdings muss ich auch sagen, dass mir der Preis von 40 Euro für ein bekanntes, „altes“ Game doch zu viel wäre! Die neuen Spielmodi rechtfertigen dies nicht! Generell sind ja die Spiele bekanntlich sehr teuer für die Switch…

Fazit

Ultra Street Fighter II ist in meinen Augen nach wie vor das Beste Street Fighter! Warum? Ich liebe die alten Zeiten und deshalb auch das Spiel so sehr! Umso mehr hat es mich gefreut, dass dieses Exemplar für die Nintendo Switch erschienen ist. Aber auch neue Hasen werden bestimmt viel Freude damit haben, weil das Gameplay und vor allem die unterschiedlichen Charaktere immer noch großartig sind. Alles schön und gut, aber trotzdem sollte man an der Preispolitik was ändern, denn 40 Euro für das Game wäre mir dann zu viel!

Zocken ist meine Leidenschaft. Besonders Games mit Atmosphäre, toller Story und einem wunderbaren Sound ziehen mich immer wieder in den Bann. Meine Lieblingsgenres sind: Rollenspiele, Shooter und Strategie und Action.

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