Transroad: USA im Test

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Mit Transroad: USA haben wir wieder einen Test für euch im Petto, der sich an interessierte PC Spieler richtet. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für das Pressemuster! Schon während der Gamescom konnten wir erste Einblicke gewinnen und nun folgt die eigene Erfahrung: Wie gut ist Transroad: USA geworden? Das möchten wir in unserem kurzen Test für euch klären.

Wenn die Gefahr der Bugs droht

Zunächst einmal sind Wirtschaftssimulationen immer eine willkommene Abwechslung. Man versetzt sich in die Rolle eines Geschäftsleiters bzw. Managers und versucht den Laden zum Laufen zu bringen.
Genau das müsst ihr nämlich auch in der Kampagne von Transroad: USA machen. Leider hatte auch dieses Spiel anfänglich mit sehr großen Bugs zu kämpfen. Zum Teil konnte die Kampagne nicht mal beendet werden, was durchaus für Frust sorgen könnte. Allerdings sind in der Zwischenzeit schon zahlreiche Updates erschienen und lassen das Game schon in einem besseren Licht dastehen. Dennoch müssen wir noch Vorsichtig sein: Es gibt immer noch zahlreiche Abstürze und enorm lange Ladezeiten. Wir hoffen wirklich, dass Astragon das in kürze beheben kann. Denn Transroad bietet durchaus einen gewissen Unterhaltungswert!

Um was geht es denn in diesem Spiel überhaupt? Ihr startet als kleines Transportunternehmen mit einem Depot in einer von 37 US-Städten durch. Zunächst beginnt ihr mit einem Truck und Anhänger. Allerdings steuert ihr den schweren Fuhrpark nicht selbst, sondern müsst entsprechend Aufträge zuweisen. Diese bekommt ihr von den verschiedenen Städten zugewiesen und könnt freilich selbst entscheiden, was für euer Unternehmen gut ist. So müsst ihr zum Beispiel eine Lebensmittelfabrik in Detroit beliefern oder andere realistische Aufgaben abarbeiten. Dadurch erwirtschaftet ihr entsprechendes Kapital. Ihr klickt also an den Auftrag, weist einen entsprechenden Transporter aus und startet das Ganze noch.

Damit ihr effizient arbeiten könnt, müsst ihr direkt am Zielort wieder einen neuen Auftrag annehmen, da sonst eure Trucker wieder zum ursprünglichen Ort zurückreisen werden. Denn leere Fahrten kosten unnötiges Geld und bringen keinen Profit! Allerdings findet man im Spiel selten wirklich passende Aufträge und wenn man nicht wirklich strikt dahinter ist, rasselt man entsprechend schnell in die Miese. Etwas ärgerlich ist, dass man neue „Quests“ oft gar nicht bedienen kann, weil man entsprechende Anhänger nicht zur Verfügung hat. Aus diesem Grunde ist das Balancing des Spiels noch nicht wirklich gut angepasst.

Die Wartezeit zwischen den einzelnen Aufträgen werden mit einer sehr guten Musik untermalt. Die Radiosender spielen nämlich Musik von echten Bands. DA kommt wirklich eine gute Stimmung auf. Aber leider ist dies halt ein Punkt, der das Gameplay stark übertrumpft. Denn wirklich viel Spaß hat man nach kurzer Zeit nicht wirklich mehr. Wie schon oben beschrieben verfällt das Spiel dazu richtig unfair zu werden und man schafft es eigentlich kaum, Aufträge sinnvoll abzuarbeiten. Das mag zwar zum einen sehr realistisch sein, aber es drückt eben sehr stark an der Spaßbremse. Hier müssen die Entwickler unbedingt mit entsprechenden Updates nachliefern und das Balancing besser anpassen!

Fazit

Unser kleiner Ausflug in TransRoad: USA war anfänglich wirklich sehr nett, wenn man einmal von den fiesen Bugs absieht. Diese wurden zum größten Teils mittlerweile behoben und das Game ist auch wirklich spielbar geworden.
Allerdings geht die Motivation relativ schnell flöten, da es fast schon unmöglich ist auf Dauer gutes Geld zu verdienen. Das Balancing passt einfach noch nicht.
Die amerikanischen Städte und selbst die Grafik haben uns aber sehr gut gefallen. Es kommt durchaus öfter vor, dass man so ein bisschen „Trucker“ Feeling aufbaut – auch wenn man nicht selbst hinterm Steuer kommt. Für eine kurze Zeit ist Transroad: USA also durchaus spielenswert..

Zocken ist meine Leidenschaft. Besonders Games mit Atmosphäre, toller Story und einem wunderbaren Sound ziehen mich immer wieder in den Bann. Meine Lieblingsgenres sind: Rollenspiele, Shooter und Strategie und Action.

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