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MXGP3 im Test

PS4 Reviews

Kaum zu glauben, dass schon wieder ein ganzes Jahr vergangen ist. Vor kurzem ist MXGP3 für die aktuelle Konsolengeneration erschienen und wieder einmal zeichnet sich Milestone als Entwickler dafür verantwortlich.
Während die letzten Ableger doch noch einige Mängel aufweisen konnten, waren wir besonders auf den dritten Teil sehr gespannt. Was hat sich getan? Wie sieht es technisch aus und vor allem was gibt es neues? Wir haben uns MXGP3 angesehen und verraten euch, ob sich ein Kauf lohnt!

MXGP3 – Erst die Arbeit dann der Spaß

Ich kann mich noch gut erinnern als mein Kumpel (Fan der Serie) schon zu mir meinte: „Das wirst du nicht lange spielen, wenn überhaupt. Der Anfang ist so abschreckend, weil man wirklich erst reinkommen muss!“. Diese Worte schallen nach wie vor in meinem Hirn wieder, aber ich habe es durchgezogen! Man muss vielleicht noch anmerken, dass ich nicht gerade der größte Profi der Serie bin und auch sonst nicht allzu viel für Rennspiele abgewinnen kann. Doch es war einfach mal Zeit meinen Gaming Horizont zu erweitern und es hat dann auch nicht lange gedauert, dass der Reiz überhand gewonnen hat. Spiel eingelegt und los geht’s!

Bevor man sich auf die dreckigen Pisten wagen kann, muss erstmal wie gewohnt der eigene Spieler erstellt werden. Dies geht sehr schnell, da die Auswahl doch sehr überschaubar ist. Am Ende wählt man noch eines der lizensierten Fahrerteams aus und dann kann es eigentlich schon losgehen. Das Menü ist sehr überschaubar, bietet aber eigentlich alles, was man sich so wünschen kann. Von einem Karriere Modus bis hin zum Grandprix Modus und einem Online Modus ist alles da! Also worauf noch warten? Motoren starten und ab in das Vergnügen!

MXG3

Nur für Knallharte Fans?

Immer wieder ertappe ich mich dabei wie ich mir vorstelle, wer die Zielgruppe für dieses Spiel sein kann. Natürlich ist klar, dass zunächst einmal hart eingefleischte Fans der Serie wieder zugreifen müssen. Allerdings hat Codemasters im Laufe der Zeit das Spiel doch deutlich verbessert! Gerade die Anfänge waren sehr holprig weshalb auch ich MXGP erst einmal immer links liegen gelassen habe.
Wie schon oben erwähnt sollte man sich zunächst nicht abschrecken lassen. Die Steuerung ist zu Beginn extrem gewöhnungsbedürftig und die „billigen“ Bikes taugen auch nicht wirklich. Ich hatte aber dann schon das Gefühl, dass nach kontinuierlicher Verbesserung der Maschine auch das Gameplay einfacher wurde. Anderen Auspuff, andere Bremsen und etwas mehr Beschleunigung machte sich dann doch deutlich spürbar! Nach einigen Stunden habe ich dann festgestellt, dass mir das Spiel doch ziemlich viel Spaß gemacht hat! Dies liegt aber leider nicht direkt daran, weil das Gameplay so gut geworden ist, sondern weil die Platin Trophäe einfach zu machen ist. Klar klingt das traurig, aber das ist eben auch die Wahrheit. Denn nach einer gewissen Zeit macht sich leider eine gewisse Monotonie breit und das Spiel wird etwas langweilig. Klar kann man nebenher noch coole Stunts machen und den Schwierigkeitsgrad ordentlich erhöhen, aber für einen Vollpreistitel wäre mir das einfach zu wenig…

Technik aus alten Zeiten

Ein wirklich immer noch sehr großes Manko ist die Grafik. Die Spielermodelle sehen zum Teil wirklich grauenhaft aus, weil es überhaupt keine Detaillierten Züge gibt. Auch die einzelnen Rennabschnitte wirken sehr karg und unscharf. Hier hat es Codemasters leider immer noch nicht geschafft, die Technik auf aktuellen Niveau zu bekommen! Auch der Sound ist meiner Ansicht nach mehr oder weniger enttäuschend. Wer mal wirklich auf so einem Rennen als Zuschauer war, der erinnert sich, dass die Bikes ganz anders klingen! Hier muss unbedingt noch nachgebessert werden, denn eine PlayStation 4 kann mit Sicherheit mehr rausholen als das!
Ein interessantes Feature gab es am Ende übrigens doch noch. Wenn ihr mal eine Kurve nicht bekommt oder gar stürzt, könnt ihr einfach zurückspulen und diesmal rechtzeitig abbremsen. Gerade ich als Anfänger habe zu Beginn diese Option öfter genutzt, um die Kurven und die Fahrweise besser einschätzen zu können!

Fazit

MXGP3 ist auf jedem Fall besser geworden, als die Vorgänger. Allerdings enttäuscht die Technik immer noch sehr stark. Hier ist definitiv noch Luft nach oben. Insgesamt habe ich aber durchaus Freude mit dem Spiel gehabt, weil nach einer Eingewöhnungszeit alles wie von selbst lief. Es war auch mal spaßig, einfach mal ein paar schöne Rennen „im Dreck“ zu bestreiten. Der schöne Nebeneffekt der mich auch sehr motivierte ist, dass die Platin Trophäe selbst für Anfänger in diesem Genre machbar ist. Das macht den Titel außerdem für Achievement Jäger auf jedem Fall interessant. Ansonsten muss man aber auch ehrlicherweise sagen, dass MXGP3 wohl eher an die Hardcore Fans gerichtet ist.

 

Zocken ist meine Leidenschaft. Besonders Games mit Atmosphäre, toller Story und einem wunderbaren Sound ziehen mich immer wieder in den Bann. Meine Lieblingsgenres sind: Rollenspiele, Shooter und Strategie und Action.

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