Life is Strange: Before the Storm Episode 2

Artikel PS4

Also ich muss ja ganz ehrlich gestehen, dass mir die erste Episode von Life is Strange: Before the Storm nicht ganz so gut gefallen hat. Allerdings war das aus einem einfachen Grund kein Problem: Di Erzählung und der Handlungsstrang müssen erst einmal an Fahrt gewinnen. Umso höher waren allerdings die Erwartungen was die zweite Episode betrifft. Diese setzt allerdings den Spannungsbogen erneut nicht auf und war bis auf ganz wenige Ausnahmen aus meiner Sicht eine Enttäuschung. Mehr dazu in unserem kurzen Bericht:

Keine große Spannung – Spoiler

Es ist grundsätzlich einmal schwer, über das Spiel zu erzählen. Wie schon bei den Telltale Ableger geht es hier um wenig Gameplay, dafür um Entscheidungen, die die Story beeinflussen. Ich bemühe mich so wenig über die Story preiszugeben wie möglich und gehe auf die Punkte ein, die mich wirklich sehr enttäuscht haben.

Ich bin wirklich die zwei Stunden vor dem Bildschirm gesessen und habe mich ständig gefragt, ob es nicht irgendwann mal riesige Probleme aufgrund der „Tat“ am Ende der ersten Episode gibt. Aber das ist irgendwie noch nebensächlich. Chloe wird zwar unter Umständen bestraft und erlebt im Moment viele Krisen, aber das eigentliche wird von den Entwicklern immer noch nicht thematisiert. Ich finde es zwar sehr lobenswert, dass die Tiefe der Charaktere so gut ausgearbeitet wurden und auch das menschliche in der zweiten Episode sehr gut rüberkommt, aber es wurde immer noch kein Spannungsbogen aufgebaut.
Wenn man da an den Vorgänger denkt ist das wirklich mehr als enttäuschend. Beim ersten Teil gab es zu keiner Zeit einen Moment, wo ich mich gelangweilt hatte. Im Gegenteil – ich musste jeder Episode förmlich fressen und wollte ständig wissen wie es weitergeht. Dieses Bedürfnis gibt es hier nicht. Das liegt einfach daran, dass es immer noch etwas „unprickelnd“ über die Beziehung zwischen Rachel und Chloe geht. Hier und da stauen sich andere Probleme auf wie zum Beispiel dass David jetzt bei der Mutter von Chloe einziehen möchte. Aber irgendwie spürt man einfach keine dramatischen Wendepunkte, weshalb schon noch ca. einer halben Stunde das mitlesen der Dialoge einschläfernd war. Eigentlich ist das gar nicht meine Art so zu werten, aber wenn man den genialen Vorgänger kennt, dann erwartet man einfach viel mehr!
Es bleibt nur zu hoffen, dass die dritte Episode wesentlich mehr an „Story“ enthält und mich zum Abschluss des Prequels nochmal richtig fesselnd wird!

Gameplay

Generell gibt es ja bei diesen Episoden Spielen wenig Gameplay. Das ist eigentlich auch kein Problem. In der zweiten Episode von Life is Strange: Before the Storm gibt es einen Moment, der wirklich ganz nett war. Ihr müsst nämlich dafür sorgen, dass ihr in die Zimmer der männlichen Studenten eindringen könnt. Dafür braucht ihr einen Schlüssel. Diesen müsst ihr durch mehrere Ereignisse erst einmal freischalten. Auch im Zimmer des Junges selbst müsst ihr erstmal die Kombination eines Zahlenschlosses rausfinden. So hat man zwischendurch tatsächlich wieder bisschen was zu spielen. Hier und da gibt es natürlich wieder Entscheidungen zu treffen, die den Spielverlauf drastisch ändern können. Insgesamt aber ist das noch zu wenig! Entweder muss die Story jetzt wirklich richtig Gas geben, oder mehr spielbare Inhalte sind notwendig für ein positives Endergebnis. Deshalb halten wir uns mit einer Wertung noch zurück, bis die finale Episode erhältlich ist. Dann werden wir auch eine finale Wertung für das gesamte Spiel abgeben!
Da wie man jetzt bemerkt die zweite Episode nicht überzeugen konnte, muss man aber eines noch fairerweise dazu sagen: Hier und da werden schon ein paar drastische Story Punkte behandelt, die wohl in der letzten Episode dann durchaus interessant werden können. Insofern sind die Aussichten auf jeden Fall schon mal gut!

Zocken ist meine Leidenschaft. Besonders Games mit Atmosphäre, toller Story und einem wunderbaren Sound ziehen mich immer wieder in den Bann. Meine Lieblingsgenres sind: Rollenspiele, Shooter und Strategie und Action.

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