Doom VfR im Test

PS VR Reviews

Unsere Tests für die PlayStation VR gehen weiter und als nächstes haben wir für euch Doom VfR parat. Nachdem mein Kollege mich quasi dazu gezwungen hat es auszuprobieren, habe ich mich schließlich nach den Feiertagen dazu besonnen, das Game mal genauer anzusehen. Meiner Erfahrung nach sind Shooter perfekt für die VR Brille geeignet. Insofern war es auch nicht verwunderlich, dass ich mir Doom holen würde.
Bethesda hat bereits mit Skyrim schon ordentlich Gas gegeben und hat kurz vor Jahresende mit Doom einen weiteren bekannten Titel für die PlayStation VR veröffentlicht. Lohnt sich der Kauf des Spiels? Wir haben die Antwort!

Doom VfR – Wer braucht Story?

Doom VfR ist im Übrigen nicht eine 1:1 Umsetzung für die VR Brille wie es schon Skyrim ist. Der Shooter ist stattdessen ein eigenständiger Titel, der extra für die virtuelle Erfahrung gefertigt wurde und spielt parallel zu einigen Ereignissen von dem großen Doom Ableger.
Ihr schlüpft in die Rolle eines UAC-Mitarbeiters und überlebt nur knapp einen Angriff der Biester, nachdem ein Höllenportal eröffnet wurde. Gespickt wird die Story immer wieder von etwas eintönigen Monologen, die man wohl oder übel auch besser gestalten hätte können. Aber um ganz ehrlich zu sein: Keiner unter uns spielt Doom VfR um eine große Story genießen zu können. Man möchte in die Schlacht ziehen und den Viechern ordentlich Kugeln in die Fresse ballern, oder? Also gehen wir doch direkt zum Spannenden Teil über – wie spielt sich Doom VfR?

Die Steuerung mit der VR ist durchwegs eigentlich eher akzeptabel. Wer Standardmäßig mit dem Gamepad spielt wird es zwar am einfachsten haben, allerdings fühlt sich das ganze natürlich nicht so realistisch an. Wer stattdessen die Gun als Gamepad oder gar die Move Controller benutzt, dem erwartet dementsprechend ein besseres VR Erlebnis.
Das hat allerdings die Konsequenz, dass ihr als Bewegung die Teleportation nehmen müsst. Sprich ihr zeigt auf ein Feld in eurem Bereich und teleportiert euch dahin. Eine Steuerung wie beispielsweise in Farpoint wäre am schönsten gewesen (die funktioniert auch tadellos!).
Die Gegnerwellen wurden zwar einigermaßen Benutzerfreundlich eingebaut, allerdings wird es gerade mit der Teleportation als Bewegung fast schon frustrierend. Das Ausweichen ist kaum möglich und wird von daher mit dem Bildschirmtod bestraft! Also bleibt einem nichts anderes über als die klassische Steuerung zu nehmen… Ist zwar auch ganz nett, aber man möchte VR ja intensiver erleben.

Alles andere stimmt!

Während die Steuerung durchaus noch Luft nach oben hat, bringt Bethesda alles andere aber grandios rüber. Wenn ihr mit eurer Brille auf eure Waffe sieht und die ganzen Details erkennt dann ist das wirklich beeindruckend. Die Stimmung und Atmosphäre in den Gängen und die zum Teil ruhigen Momenten sind ebenfalls sehr gut umgesetzt. Bethesda liefert in diesen wenigen Stunden durchaus eine Menge Spielspaß. Denn wie so oft kann man sich die Steuerung auch antrainieren. Selbst die grafischen Effekte sind für die Playstation VR tadellos umgesetzt worden. Das hätten wir nicht für möglich gehalten!

Fazit

Doom VfR hat zwar mit der Steuerung so einige Probleme, belohnt den Spieler aber mit einem wunderbaren Gameplay und sehr schönen Effekten. Es hat wirklich Spaß gemacht, die Kampagne einmal durchzuspielen. Schade, dass es keine Platin Trophäe gibt, denn diese hätte mich für ein erneutes durchspielen durchaus animieren können! Sollte man als VR Besitzer definitiv mal gespielt haben!

Zocken ist meine Leidenschaft. Besonders Games mit Atmosphäre, toller Story und einem wunderbaren Sound ziehen mich immer wieder in den Bann. Meine Lieblingsgenres sind: Rollenspiele, Shooter und Strategie und Action.

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