Digimon Story: Cyber Sleuth – Hackers Memory im Test

PS Vita PS4 Reviews

Wie schon traditionell im Januar bekannt, veröffentlicht Bandai Namco für PlayStation Fans ein neues Digimon Spiel! Soll uns nur recht sein, denn wir mögen die Serie doch sehr gerne!
Mit Hackers Memory erscheint der direkte Nachfolger von Cyber Sleuth, während letztes Jahr ein komplett anderes Setting verwendet wurde. Wir haben uns in die Weite des digitalen Netzwerks hineinversetzt und möchten euch natürlich erzählen, wie gut Digimon Story: Cyber Sleuth Hackers Memory geworden ist.

Digimon Story: Cyber Sleuth – Hackers Memory

Mittlerweile ist dieser Ableger schon der sechste seiner Art! Kaum zu glauben wie die Zeit vergeht. Dieses Mal schlüpft ihr in die Rolle eines Spielers, der Opfer eines schweren Datenraubs geworden ist.
Gemeinsam mit einer Hackergruppe namens „Hudie“ versucht ihr rauszufinden, wer für diesen Diebstahl verantwortlich ist. Um überhaupt einen Fortschritt erzielen zu können, müsst ihr euch in die Abgründe von Eden wagen (Cyberspace), wo man mit Hilfe der Digimon auf Spurensuche geht.
Wer schon die Vorgänger gezockt hat, der wird sicherlich einige bekannte Gesichter wie Fei, Yuugo oder Arata direkt wiedererkennen. Auch das Gameplay dürfte dann natürlich ebenfalls bekannt sein.
Keine Sorge, wenn ihr Neulinge seid, denn Kenntnisse aus vorherigen Spiele müsst ihr für Hackers Story nicht mitbringen! Bei den zahlreichen Dialogen habt ihr stets auch die Möglichkeit, gewisse Dinge noch einmal erläutern zu lassen. Somit dürfen sich auch Neueinsteiger auf dieses Spiel freuen! Eine gute Nachricht direkt vorweg: Die Bildschirmtexte sind deutsch!

Schon währen der ersten Minuten bekommt man irgendwie ein komisches Gefühl. Es ist auf keinem Fall negativ, sondern einfach nur anders! Das Digimon Abenteuer versprüht eine ganz seltsame Atmosphäre, die aber verrückt und nachvollziehbar auf einmal wirkt. Wie fast schon bei jedem japanischen Spiel müsst ihr euch auch hier auf sehr viel Text gefasst machen. Dabei wirkt euer Protagonist ebenfalls sehr seltsam, weil er eigentlich nie selbst spricht und dadurch irgendwie innerhalb der Gruppe als Außenseiter wirkt.

Bock macht es – so soll es sein!

Wie man schon unschwer erkennen kann dreht sich das Spiel um Freaks, die das Hacken einfach draufhaben. Überwiegend befindet ihr euch im Cyberspace und von dort aus trägt ihr auch die Kämpfe mit euren Digimon aus. Ähnlich wie bei Pokémon könnt ihr diese ständig erweitern, weiterentwickeln lassen aber natürlich auch verstärken. Um neue Digimon rekrutieren zu können müsst ihr diese im Cyberspace finden und scannen. Scannen bedeutet ihr entdeckt diese einfach öfter, bis ihr diese dann schließlich erhalten könnt.
Viele Anfänger verwechseln die Digimon immer noch mit Pokémon. Ja, ihr kämpft mit Monster und ja ihr könnt diese ebenfalls einsetzen – aber das wars auch schon mit Gemeinsamkeiten. Ihr läuft nicht in der Computer Welt herum und „fängt“ diese ein! Dennoch macht es tierisch viel Spaß. Das Kampfsystem ist dabei hervorragend klassisch gehalten und sollte jeden RGP die gewohnte Kost bieten. Wir hatten jedenfalls sehr viel Spaß damit!

Wenn ihr euch mal nicht im Cyberspace befindet, könnt ihr auch einige Teile von Tokio unsicher machen. Dabei könnt ihr Nachforschungen anstellen, Aufträge erledigen oder eben neue Items oder Medaillen ergattern. Letztere werden übrigens für eure Digimon genutzt! Manche brauchen gewisse Gegenstände, um sich erstellen bzw. weiterentwickeln zu lassen.

Irgendwie sehr seltsam, aber es gefällt

Wie wir schon ein paar Mal angedeutet haben ist Digimon – Hackers Memory sehr strange. Das liegt einfach an dem Protagonisten, an der Umgebung im digitalen Netzwerk und vor allem der komische Soundtrack. Letzteres gefällt uns zwar weniger, aber es passt eben zur Atmosphäre wie aufs Auge. Aus diesem Grund ist dieses Rollenspiel sehr speziell, auch wenn es das klassische Kampfsystem in sich vereint.
Wenn wir mal einen Tag nicht mehr gespielt haben mussten wir spätestens danach aber wieder an die Konsole ran! Die merkwürdige Aura hat sich in unser Hirn gebrannt und überzeugt! Zudem ist in diesem Digimon Spiel durchaus der Reiz vorhanden, die mehr als 300 Digimon zu sammeln!
Wer mehr ein Spiel Richtung Pokémon – Digimon sucht, der ist allerdings hier falsch und muss sich an Next Order bedienen.

Fazit

Digimon Cyber Sleuth – Hackers Memory ist auf eine ganz seltsame (positive) Art und Weise charmant und macht richtig viel Spaß! Auch für Neulinge ist dieses Abenteuer sehr gut geeignet, weil man überhaupt keine Kenntnisse der Vorgänger haben muss. Traut euch ruhig mal, denn es macht ganz einfach formuliert riesig Spaß!
Klassisches Kampfsystem, Sammelfaktor, merkwürdig verrückte Charaktere in einer atmosphärischen Cyberwelt machen auf jeden Fall Eindruck hinterlassen! Profis und Kenner der Serie greifen ohnehin wieder zu!

 

Zocken ist meine Leidenschaft. Besonders Games mit Atmosphäre, toller Story und einem wunderbaren Sound ziehen mich immer wieder in den Bann. Meine Lieblingsgenres sind: Rollenspiele, Shooter und Strategie und Action.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*